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Sinfonietta Passau

Die Dirigentin Eleni Papakyriakou und die Streicher der „Sinfonietta Passau“ musizierten sehr feinfühlig auf hohem Niveau, gestalteten Übergänge und Ritardandi überzeugend und verliehen den verschiedenen Charakteren der Sätze plastische Gestalt. [O. Respighi "Antiche danze ed arie, Suite Nr. 3]

Auch in Tschaikowskys „Rokoko“-Variationen für Cello und Kammerorchester bewies die „Sinfonietta“ unter Papakyriakou ausgezeichnetes Gespür für Details - etwa im Hornsolo der Einleitung, den lebhaften Dialogen der Holzbläser mit der Solostimme und den dezent ausgeführten Begleitpassagen.

Unter dem genauen, pulsierenden Dirigat der Dirigentin Eleni Papakyriakou wird  [die Symphonie Nr. 1 von Philipp Ortmeier] „Nostalgia“ aus der Taufe gehoben. Die Gründerin führt ihr Orchester mit sicherem Gespür für Tempi durch die Partitur und arbeitet die verschiedenen Klangfarben heraus.

Ergreifende Stille breitete sich aus, bis ein großer Jubel in der gut besuchten Kirche ausbrach. Papakyriakou hatte vor drei Jahren mutig und mit Energie dieses Orchester gegründet. Die Mühe hat sich gelohnt. Die „Sinfonietta“ hat ihren Platz in Passau und der Region gefunden und überrascht mit besonderen Konzertzyklen auf sehr hohem Niveau.

Heidi Kristl & Carola Baumann-Moritz, Passauer Neue Presse / Dr. Bernhard Stoffels, Straubinger Tagblatt

April-Mai 2026

Orchestre Pasdeloup

Avec une gestuelle très précise [...] elle en propose une lecture vigoureuse, au rythme solidement souligné par des accents impeccables [...]. Les timbres qu’elle obtient de certains musiciens, comme les puissantes cordes graves ou l’élégant hautbois, suffisent à retenir l’attention du spectateur.

Mit sehr präzisen Gesten [...] bietet sie eine kraftvolle Interpretation, mit einem Rhythmus, der durch tadellose Akzente deutlich unterstrichen wird [...]. Die Klangfarben, die sie von bestimmten Musikern erhält, etwa die kräftigen Basssaiten oder die elegante Oboe, reichen aus, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu fesseln.

bachtrack.com / Clara Leonardi  13.12.2021

Sinfonieorchester der Musikakademie der Stadt Kassel "Louis Spohr"

Vom ersten Takt an führte die international tätige Dirigentin das Ensemble mit präzisem, aufmerksam zugewandtem Dirigat - klar in der Zeichengebung, wach im musikalischen Dialog. [...] Das junge Ensemble nutzte diese Gelegenheit, [...] mit frühromantischem Elan und weit gespannten Gesangslinien zu glänzen. Schon hier überzeugte die gepflegte Klangkultur der sicher intonierten Streicher. [...] Den Abschluss bildete Beethovens Achte [...]. Mit jugendlichem Elan meisterte das Orchester plötzliche Akzente, ließ das berühmte "Metronom-Ticken" im Allegretto punktgenau erklingen und stürmte im Finalsatz durch einen rasanten Parforceritt. Trotz hohen Tempos bewahrte es in Sprüngen und Querschlägen souverän die Kontrolle. Hochverdienter Applaus beschloss diesen Abend voller Spielfreude und technischer Souveränität.

Christof Krieg, Hessische Allgemeine Zeitung, 26.01.2026

Passauer Universitätsorchester

Voller Tiefe und Präzision - Passauer Uniorchester überzeugt mit fein nuancierter Klangsprache - Beim Violinkonzert beeindruckte Margarita Nastouli mit technischer Brillanz und musikalischer Tiefe. Ihre gefühlvolle Interpretation, gepaart mit präziser Intonation, fesselte das Publikum sofort. Das Orchester untermalte aufmerksam und einfühlsam, reagierte flexibel auf die Solistin und gestaltete die dynamischen Wechsel eindrucksvoll mit. Im dritten Satz überzeugten Solistin und Ensemble mit energiegeladenem Spiel, rhythmischer Präzision und mitreißenden Passagen. Die Sinfonie wurde mit großer Ausdruckskraft dargeboten. Die Holzbläser glänzten durch klangliche Feinheit und Artikulationsgenauigkeit. Im zweiten Satz gelang es dem Orchester, eine berührende Klangatmosphäre zu schaffen. Im dritten Satz verschmolzen Leichtigkeit und tänzerischer Schwung zu einem bezaubernden Klangbild. Der Höhepunkt bildete der vierte Satz, der mit fanfarenartigen Bläsern begann und in ein leidenschaftliches musikalisches Tutti-Feuerwerk überging. Hier zeigte das Orchester nochmals seine volle Klangkraft, Präzision und Ausdrucksvielfalt. Mit diesem Konzert bewies das Passauer Universitätsorchester eindrucksvoll seine musikalische Qualität und Leidenschaft. Ein Abend, der nicht nur durch technische Brillanz, sondern vor allem durch lebendige Interpretationen, eingängige und wunderschöne Melodien und emotionale Tiefe überzeugte und das Publikum begeistert zurückließ.

Verena Vierlinger, Passauer Neue Presse 08.07.2025

Landestheater Niederbayern

Der verstärkte Chor wurde seiner wichtigen Rolle durchlaufend gerecht, Eleni Papakyriakou hatte besonders den weltberühmten „Gefangenenchor“ zu einem eindrucksvollen Klangerlebnis einstudiert.

Neues Volksblatt 18.06.2019, G. Verdi: Nabucco

Meinungen & Empfehlungen

Durch ihre besonderen kommunikativen Fähigkeiten, ihre genaue Vorbereitung und ihre konstruktive Probenarbeit, aber auch kraft ihrer künstlerischen Persönlichkeit und Strahlkraft verschaffte sie sich von Anfang der Zusammenarbeit an große Anerkennung im Kollegium wie in der Studierendenschaft. Die Reaktionen aus dem Kreise der Mitwirkenden sind seit Beginn der Probenarbeit absolut einhellig und lassen sich am besten mit „euphorisch“ beschreiben. Frau Papakyriakou gelingt es offensichtlich, in einem Maße Begeisterung und Motivation unter den Orchestermitgliedern zu entfachen, wie ich es in den vielen Jahren meiner Leitungstätigkeit noch nie erlebt habe.

Dr. Peter Gries, Direktor Musikakademie "Louis Spohr" Kassel

Interviews & Artikel

Concerti.de 06.04.2024

Bruckner mit Pep

Text: Sören Ingwersen

https://www.concerti.de/vermischtes/sinfonietta-passau-feiert-ihren-ersten-geburtstag/

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